Die Persönlichkeit im Mittelpunkt


Als Mädchenschule gegründet, hat sich unser Gymnasium mit dem Schuljahr 2016/17 ganz bewusst für Buben geöffnet. Unser Ziel ist es dabei, unsere bisher erfolgreich praktizierte Mädchenförderung beizubehalten und um die Förderung der Buben zu erweitern. Mit der reflexiven Koedukation schlagen wir dazu einen Weg ein, der in der aktuellen Bildungsforschung als zukunftsweisend gilt: Reflexive Koedukation das ist reflektierte Koedukation, die vorhandene Rollenklischees in Frage und die einzelne Schülerpersönlichkeit in den Mittelpunkt stellt. Lernen Mädchen und Jungs unterschiedlich? Was benötigen sie, um gut und gerne zu lernen? Welchen Rollenklischees stehen sie gegenüber? Welche Vorbilder brauchen sie, um ihren Weg durchs Leben zu finden? Gibt es überhaupt die Jungs und die Mädchen oder sollten wir nicht eher je nach Alter von Kindern oder Jugendlichen sprechen?

Unsere Ziele:

  • Hinterfragen und Aufbrechen von Rollenklischees
  • Stärken des sozialen Miteinanders
  • Gleichberechtigte Partnerschaft von Mädchen und Jungen
  • Chancengleichheit für Mädchen und Jungen

Unser Weg:

  • Eigens ausgewiesene Stunden in kleineren Lerngruppen
  • Geschlechterspezifische Förderung in Naturwissenschaften, Sprachen und Sport
  • Personen- und begabungsorientierte Förderung, die unsere Schülerinnen und Schüler dort abholt, wo sie gerade stehen